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Unser Konzept
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Die erste Teelieferung aus Japan erreichte Amsterdam im Jahr 1610 über den Seeweg. Im ganzen Europa waren die Niederländer über 50 Jahre die einzigen Tee-Importeure und versorgten somit den Kontinent. 1669 stiegen die Engländer in das Geschäft mit ein und übernahmen mit der East India Company das China-Monopol für die Teeimporte bis 1833. Da der Transport von Asien nach Europa 6 bis 12 Monate dauern konnte, litt die Qualität des Tees erheblich. Zweimal wurde auf jeder Reise der Äquator gekreuzt. Hitze und Feuchtigkeit zusammen fügten dem Aroma des Tees großen Schaden zu.
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Mitte des 17. Jahrhunderts gelangte der Tee auch auf dem Landweg nach Europa. Mit Karawanen kam der Tee von Peking durch die Wüste Gobi, quer durch Sibirien bis an den Baikalsee und weiter zur Wolga. Dem "russischen" Karawanentee wurde noch bis ins 19. Jahrhundert eine bessere Qualität nachgesagt, als dem Tee, der über den Seeweg transportiert wurde. Der Tee schmeckte oft muffig, weil er in den feuchten, geteerten und dumpf riechenden Lagerräumen der Schiffe Monate lang verweilte.
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